Description
Archiv der Akademie der Künste, ed
Grünzweig, Werner, ed
Gensch, Gerhard, ed
Archive zur Musik des 20. und 21. Jahrhunderts Band 15
Der aus Lettland stammende Komponist und Pianist Eduard Erdmann
avancierte zu einem wirkungsreichen Förderer zeitgenössischer Musik . 1914 kam er nach Berlin, wo er Klavier und
Komposition studierte. 1923 zog Erdmann nach Langballigau an die Flensburger
Förde. Der Riese von Gestalt legte in seinem Haus eine
legendenumwobene Gelehrtenbibliothek an und lebte hier mit Frau Irene und 4
Kindern ungeachtet bürgerlicher Konventionen.
Erdmann war Schüler Heinz Tiessens. Ihn verband eine Freundschaft mit Ernst
Krenek und Artur Schnabel. Als Komponist schrieb er überwiegend
Orchesterwerke. Von 1925 bis 1935 war er Professor in Köln.
Durch die NS-Zeit lavierte sich Erdmann im Spannungsfeld von Protest und
Anpassungszugeständnissen . Seine Werke erhielten Aufführungsverbot. Der
Komponist trat in innere Emigration. Erst nach der Befreiung Deutschlands
komponierte Erdmann wieder: 1947 entstand die 3. und 1951 die 4. Sinfonie. Im
selben Jahr folgte Erdmanns Ruf als Professor an die Musikhochschule Hamburg,
wo er bis zu seinem Tod lehrte.
| Besetzung: | Biographien, Musikbücher |
| Schwierigkeit: | 0 |
| Erscheinungsjahr: | 2018 |
| Seitenanzahl: | 212 |






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